Multi-Cloud-Nutzung – warum offene Standards so wichtig sind

Opex statt Capex, immer auf dem aktuellen Technik- und Sicherheitsstand und schnelle und flexible Skalierung von Ressourcen – über die Vorteile des Cloud Computing müssen wir heute nicht mehr sprechen. Allerdings entstehen durch die steigende Cloud-Verbreitung neue Herausforderungen. Zum Beispiel nutzen Unternehmen vermehrt verschiedene Hosting- oder Software-as-a-Service-Partner für unterschiedliche Business-Zwecke. Jede Cloud bringt dabei ihre eigene Administration mit – was die Verwaltung komplizierter und aufwändiger macht. Kein Wunder daher, dass bei vielen Cloud-Nutzern der Punkt „einfache und konsistente Verwaltung multipler Clouds“ ganz oben auf ihrem Wunschzettel an die Wolke steht.

Was heutzutage in der Cloud alles möglich ist, erfahren Sie auch auf dem IBM Cloud, Data & AI Summit 2019 am 22. und 23. Mai in Berlin. Cloud Computing ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der digitalen Transformation – warum dies so ist, wird auf dem am 22. und 23. Mai in Berlin Thema sein. Der Summit findet im Rahmen der Think at IBM im Bikini Berlin statt.

Philosophie offener Standards ermöglicht effiziente Multi-Cloud-Nutzung

Dass Selbsthilfe mittels eigener Integrationsschicht hinsichtlich der Verwaltung nicht unbedingt das probate Mittel ist, hat David Faller auf dem Think Blog sehr schön herausgestellt: Jede einzelne Lösung müsste dabei unabhängig voneinander integriert werden, was extrem komplex und damit zeit- und kostenaufwändig ist. Selbst wenn das geschafft ist, bleibt der Aufwand hoch, da jede Lösung einzeln an neue Code-Releases angepasst werden muss. Das Problem verschwindet übrigens auch nicht, wenn man seine unterschiedlichen Cloud-Leistungen von nur einem Anbieter bezieht, denn die IaaS-, PaaS- oder SaaS-Plattformen können trotzdem mit ihrer eigenen Admin-Tools ausgestattet sein.

Richtiges Multi-Cloud-Computing geht anders: Die unterschiedlichen Cloud-Systeme werden nicht einfach so ohne weiteres integriert, sondern in einer zusammenhängenden Architektur  umgesetzt. Der Admin kontrolliert dabei sämtliche Cloud-Ressourcen über eine einzige Verwaltungsschnittstelle. Das erspart ihm viel Zeit und Arbeit, muss er so doch nicht mehr zwischen den verschiedenen Cloud-Systemen switchen.

Grundlage für eine effiziente Multi-Cloud-Nutzung dieser Art ist die Philosophie offener Standards – also offene Plattformen und definierte APIs. IBM trägt diese Anschauung in der eigenen DNA. Erfolgreiche Cloud-Management-Lösungen sind das Resultat daraus, wie der IBM Cloud Automation Manager oder IBM Multi-Cloud Manager. Ersterer ist eine Multi-Cloud-Self-Service-Management-Plattform, um Services effizient zu verwalten und (automatisiert) bereitzustellen, zweiterer liefert ein zentrales Dashboard, mit dem verschiedene Cloud-Systeme gesteuert werden können, egal ob Public oder Private.

Missing Link in der Cloud-Evolution

Viele Kunden nutzen diese Möglichkeiten bereits. Ein großes Mietwagenunternehmen beispielsweise hat verschiedene Cloud-Systeme für unterschiedliche Aufgaben im Betrieb: Kundendaten werden in einer Public Cloud gesammelt und ausgewertet, während Inventarverwaltung oder Finanzsysteme auf anderen Cloud-Systemen laufen. Verbunden werden die Teile über den IBM Multi-Cloud Manager – der Administrator hat auf seinem Bedienfeld den Status sämtlicher eingesetzter Cloud-Systeme im Blick.

Auch ein Mietwagenunternehmen arbeitet mit der Cloud

Es gab im Laufe der Geschichte des Cloud Computing verschiedene Vorstellungen, wo die Entwicklung hingeht. Zunächst hielt man einzig die Private Cloud adäquat für geschäftliche Anwendungen. Dann wanderten immer mehr Workloads in Public Clouds, während andere On Premise betrieben wurden. Stand heute stehen Multi-Cloud-Systeme an der Spitze der Entwicklung. Jede Workload kann dabei jeweils auf der Plattform betrieben werden, die für sie am besten geeignet ist. So bleibt einem auch der gefährlich Vendor-Lock-in erspart. Voraussetzung für eine erfolgreiche Nutzung ist jedoch, dass die Komplexität überschaubar bleibt. Dafür sorgen Technologien wie der IBM Multicloud Manager – sie sind eine Art Missing Link in der Evolution des Cloud Computing.     

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