60 Milliarden Sicherheitsereignisse pro Tag – der X-Force Threat Intelligence Index 2019

Vor kurzem sind fast 800 Millionen gestohlene Emailadressen und Passwörter online aufgetaucht – und das war nur die Collection #1. Und auch der Trojaner Emotet treibt aktuell sein Unwesen, er gilt bereits als eines der gefährlichsten Schadprogramme der Welt. Wieder mal einiges los an der Cybersecurity-Front! Und mangelnde Cybersecurity-Vorsorge schädigt nicht nur das Netzwerk, sondern auch das Geschäft: Bedrohungen der Cybersicherheit verursachten bei Unternehmen laut dem Center for Strategic and International Studies weltweit Verluste von 500 Milliarden Euro.

Wie Sie Ihr Unternehmen vor solchen Bedrohungen schützen können, erfahren Sie auch beim IBM Security Summit 2019 am 5. Juni in Berlin. Nähere Infos zur Anmeldungen finden Sie am Ende des Posts.

Unternehmen werden sich dem Ausmaß an Cybergefahren immer bewusster, und erhöhen die Sicherheitsmaßnahmen. Der IBM „X-Force Threat Intelligence Index 2019″ zeigt, dass Hacker deshalb zunehmend ihr Vorgehen anpassen. Sowohl Malware als auch Ransomware-Angriffe nehmen ab. Netzpalaver.de berichtet, dass die IBM Forscher im letzten Jahr nur eine Ransomware-Kampagne aus dem weltweit größten Botnetz zur Verteilung von Malware-Spam, Necurs, verfolgt haben.

Kryptojacking nimmt zu, Ransomware ab

Was ist dann aber der neueste „Hacker-Trend“? Kryptojacking und der Missbrauch von  Betriebssystem-Tools nehmen stark zu. Netzpalaver zitiert dazu den IBM „X-Force Threat Intelligence Index 2019″:

„Generell ändern sich die Tarnmethoden der Datendiebe, anstelle von Malware, missbrauchen Cyberkriminelle zunehmend Betriebssystem-Tools. Mehr als die Hälfte aller Cyberattacken (57 Prozent) nutzten gängige Administrationsanwendungen wie PowerShell oder PsExec, um unentdeckt zu bleiben. Gezielte Phishing-Angriffe machen hingegen fast ein Drittel (29 Prozent) aller Cyberangriffe aus.“

PowerShell, ein integriertes Betriebssystems-Tool, das Codes auf dem Speicher ausführt, steht bei solchen Angriffen oft besonders im Fokus. Beim Kryptojacking  werden Unternehmensserver einzelne Nutzer mit Coin-Mining-Malware infiziert, was die  Leistungsfähigkeit der Systeme stark beeinträchtigt. Managed Security Services Provider unterstützen Unternehmen

Managed Security Service Provider unterstützen Unternehmen

Nachdem Cyber-Bedrohungen immer mehr zunehmen und sich auch die Art der Bedrohungen ständig ändert, lagern immer mehr Unternehmen Aufgaben an externe Managed Security Services Provider (MSSP) aus. IBM ist mit über 8.000 Security-Experten und neun X-Force Command Centern ein solcher Provider. Die IBM Experten überwachen dabei 60 Milliarden Sicherheitsereignisse pro Tag in mehr als 130 Ländern. Auch eine sehr große Anzahl an Websites wird analysiert. Dazu schreibt Michael Cerny auf dem IBM THINK Blog:

 „IBM X-Force Exchange, eine Cloud-Plattform für den Austausch von Daten zu Sicherheitsbedrohungen, analysiert dazu mehr als 25 Milliarden Webseiten und zieht Erkenntnisse aus der Security-Überwachung von mehr als 270 Millionen Endgeräten heran.“

Diese Zahlen geben einem eine Vorstellung, wie massiv Cyber-Bedrohungen weltweit sind – und wie machtlos einzelne dagegen sein können. Deshalb entscheiden sich immer mehr Unternehmen für die Zusammenarbeit mit Managed Security Services Providern.


Möchten Sie mehr über leistungsfähige IT- Sicherheitskonzepte in der digitalen Transformation erfahren? Dann melden Sie sich zum IBM Security Summit 2019 an. Dieser findet im Rahmen der Think at IBM in Berlin am 5. Juni statt. Sie erfahren unter anderem, wie Sie Unternehmenswerte sichern,
Compliance- und Datenschutzanforderungen umsetzen und Cyberangriffe abwehren. Hier können Sie sich anmelden.

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